Kontakt Zum Seiteninhalt springen

Mai 2017 – Oft mehr als nur ein Schönheitsfehler

Zahnfehlstellungen haben nicht nur ästhetische Nachteile. Je nach Ausmaß können sie darüber hinaus eine Reihe zahnmedizinischer Probleme verursachen. Dazu gehören unter anderem:

  • Zahnfehlstellungen und/oder Kieferanomalien wirken sich bei Kindern auf essenzielle Funktionen wie Artikulation/Lautbildung, Ernährung (Abbeißen, Schlucken und Essen), freies Atmen durch die Nase und die Körperhaltung aus. Damit beeinflussen sie die gesamte Entwicklung eines Kindes. Falls zum Beispiel die Zahnreihen nicht schließen, führt dies oft zu einer verstärkten Atmung durch den Mund. Das belastet die Atemwege, was häufige Erkältungen verursacht.
  • Bei schiefen oder verdrehten Zähnen entstehen „Schmutznischen“, die nur schwer zu reinigen sind. Dort verbleibende Speisereste und bakterielle Beläge erhöhen das Risiko für Karies, Zahnfleischentzündungen und Parodontitis.
  • Zahn- und Kieferfehlstellungen können dazu führen, dass der Zusammenbiss nicht harmonisch verläuft und Fehlbelastungen des Kiefers auftreten. In der Folge können Kiefergelenksprobleme, Kopf-, Nacken- und Muskelschmerzen oder verstärkter Zahnabrieb entstehen. Das gesamte Beschwerdebild fasst man heute als Funktionsstörung oder „Craniomandibuläre Dysfunktion“ (CMD) zusammen.

Mit einer kieferorthopädischen Therapie können diese Schwierigkeiten in aller Regel gemindert bzw. beseitigt werden. In der Regel erfolgt die Korrektur im Kindes- und Jugendalter. Fehlstellungen lassen sich prinzipiell jedoch auch später behandeln.

 

Zur nächsten Mai-News: Tipps zum Weltnichtrauchertag