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Januar 2016 – Zahnerhalt geht vor!

In der Zahnmedizin hat sich in den vergangenen Jahrzehnten ein Wandel vollzogen: Früher musste oft hingenommen werden, dass die Zähne im Lauf der Zeit „schlechter“ wurden. Unschöne Zahnlücken oder sogar völlige Zahnlosigkeit waren häufig schon bei 40- bis 50-jährigen an der Tagesordnung. Die heutige Zahnmedizin hingegen legt größten Wert auf den Erhalt der natürlichen Zähne – und bietet dazu moderne Konzepte und Behandlungsmöglichkeiten.

So können Sie selbst und wir in der Praxis zum Erhalt Ihrer Zähne beitragen:

Individuelle Prophylaxe

Basis einer guten Vorsorge ist die eigene tägliche Mundhygiene. Dass Patienten heute im Durchschnitt wesentlich länger eigene Zähne haben, ist aber ebenso ein erfreuliches Ergebnis der verstärkten und systematischen zahnärztlichen Prophylaxe. Dazu gehören die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen und Prophylaxemaßnahmen wie vor allem die professionelle Zahnreinigung. Damit lässt sich Mundgesundheit erhalten, manchmal sogar bis ins hohe Alter.

Mit einer systematischen Prophylaxe sollte idealerweise von Kindesbeinen an begonnen werden. Vorsorge ist jedoch in jeder Lebensphase wichtig und lohnenswert.

Parodontitis: Vorbeugung, Früherkennung, Behandlung

Bei Erwachsenen ab etwa 35 Jahren ist die Parodontitis (früher „Parodontose“) die Hauptursache für Zahnverlust. Denn diese Entzündung schädigt auch den Kieferknochen im Umfeld des Zahnes und gefährdet somit dessen Halt. Darüber hinaus kann die Parodontitis die Allgemeingesundheit (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes) und den Verlauf von Schwangerschaften beinträchtigen.

Die beste Vorbeugung gegen Parodontitis besteht in Ihrer eigenen sorgfältigen Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollterminen in unserer Praxis. Wir erkennen eventuelle erste Anzeichen einer Parodontitis und können dem weiteren Fortschreiten somit leichter entgegenwirken.

Falls bei Ihnen bereits eine Parodontitis festgestellt wurde, muss diese selbstverständlich konsequent behandelt werden. Nur so können davon betroffene Zähne erhalten werden.

Wurzelkanalbehandlungen

Zähne mit entzündetem oder bereits abgestorbenem „Zahnnerv“ wurden früher in der Regel entfernt. Heute können solche Zähne mit einer nach modernen Maßstäben durchgeführten Wurzelkanalbehandlung in vielen Fällen erhalten werden.

Entscheidend für den Erfolg dieser Therapie ist allerdings die Behandlungsqualität: Hier ist neben Fachwissen und der Erfahrung des Zahnarztes der Einsatz moderner Techniken und Verfahren erforderlich. Denn die Wurzelkanäle eines Zahnes sind teilweise schwer zu erkennen, haarfein und verästelt.

Moderne Füllungen und hochwertige Kronen

Weiterhin können kariesgeschädigte Zähne mit einer modernen, gesunde Zahnsubstanz schonenden Füllungstherapie sowie mit haltbaren Kronen „repariert“ und oft jahrzehntelang erhalten werden. Zudem sind moderne Füllungs- und Kronenmaterialien verträglich, unauffällig und damit sehr ästhetisch.

Sie möchten mehr über die modernen Möglichkeiten des Zahnerhalts erfahren? Wir beraten Sie gern!

 

Zur nächsten Januar-News: Entzündungen durch Zahnstein?