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Mai 2014 – Daumenlutschen, Schnuller und Co.

Bei Kleinkindern können neben erblich bedingten Fehlstellungen auch bestimmte Angewohnheiten zu „schiefen“ Zähnen führen. Da das Gebiss noch nicht vollständig entwickelt ist, kommt es besonders leicht zu Fehlstellungen.

Dauerhaftes Nuckeln schädlich

Schnuller oder sogenannte „Habits“ wie Daumenlutschen bergen an sich noch keine allzu große Gefahr für die Zahnstellung – so lange die Kinder sich diese rechtzeitig abgewöhnen. Nuckeln die Kinder ab einem Alter von etwa drei Jahren dauerhaft weiter, entsteht in vielen Fällen ein offener Biss: Zwischen den oberen und unteren Frontzähnen bleibt beim Zusammenbeißen eine Öffnung bestehen.

Ähnlich verhält es sich mit dem Trinkfläschchen für kleine Kinder. Der Sauger der Flasche kann eine Fehlstellung verursachen, wenn das Fläschchen ständig zum Nuckeln zur Verfügung steht. Etwa ab einem Alter von sechs Monaten kann die Umstellung auf eine Schnabeltasse erfolgen. Darüber hinaus fördert häufiges Nuckeln zuckerhaltiger Getränke die Entstehung der „Nuckelflaschenkaries“. Wegen der andauernden Verdünnung des Speichels ist sogar das ständige Trinken von ungesüßten Getränken nicht zu empfehlen. (Speichel hat eine remineralisierende Wirkung für die Zähne.)

Fehlstellung durch Mundatmung

Bei einer Mundatmung liegt die Zunge nicht am Gaumen. Dadurch fehlt dem Oberkiefer der wachstumsstimulierende Druck der Zunge. Die Folge: Er kann sich nicht optimal entwickeln. Bei der Mundatmung kann eine kieferorthopädische Apparatur Abhilfe schaffen. Es sollte immer untersucht werden, welche Ursachen die Mundatmung hat.

 

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