April 2014 – Zahnkorrektur auch bei Erwachsenen?
Auch wenn man Zahnspangen vor allem bei Kindern und Jugendlichen kennt: Zahnfehlstellungen können in nahezu jedem Alter korrigiert werden. Für erwachsene Patienten ist insbesondere das Aussehen der Zähne ein wichtiger Grund dafür, eine kieferorthopädische Therapie zu erwägen.
Darüber hinaus kann eine Korrektur das Karies- und Parodontitisrisiko verringern und Kiefergelenksprobleme vermeiden helfen:
- Bei gekippten, gedrehten oder verschobenen Zähnen entstehen mitunter ungünstige Zwischenräume und „Nischen“, in denen sich Nahrungsreste und bakterielle Zahnbeläge leichter festsetzen. Auch die tägliche Mundhygiene ist erschwert. Die Folge: Die Entstehung von Karies, aber auch von Zahnfleisch- und Zahnbettenzündungen (Gingivitis und Parodontitis) wird begünstigt.
- Zahnfehlstellungen können zu Störungen im Zusammenbiss und damit zu Kiefergelenkproblemen mit entsprechenden CMD-Beschwerden wie Kiefergelenksknacken, Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen führen.
Eine kieferorthopädische Behandlung kann somit die Kaufunktion verbessern, Erkrankungen vermeiden helfen und zu einem ästhetischeren Gesamteindruck der Zahnreihen und damit zur Attraktivität eines Menschen beitragen.
Unauffällige Behandlungsmöglichkeiten
Die moderne Kieferorthopädie hält für die Zahnkorrektur vielfältige und sogar ästhetisch unauffällige Behandlungsmöglichkeiten bereit. So bietet sich zum Beispiel mit transparenten Zahnschienen aus Kunststoff (sogenannten Alignern) die Möglichkeit einer für Mitmenschen nahezu unsichtbaren Korrektur von leichten bis mittleren Zahnfehlstellungen.
Zur nächsten April-News: Werden schlechte Zähne vererbt?