April 2020 – Der „Randschluss“ entscheidet
Kronen und Brücken müssen hohen Qualitätsanforderungen genügen. Schließlich soll Zahnersatz nicht nur für einen kräftigen Biss sorgen, sondern sich außerdem passgenau in Ihre Zahnreihen einfügen, sich im Mund natürlich anfühlen und möglichst über viele Jahre hinweg einwandfrei funktionieren. Dafür müssen bei der Herstellung eine Reihe von Qualitätskriterien beachtet werden.
Exakte Passform und „Randschluss“
Ein Beispiel für ein solches Qualitätskriterium ist die gute Formanpassung der Krone an den zuvor präparierten natürlichen Zahn und die detailgenaue Gestaltung des Kronenrandes. Hierbei ist ein präziser „Randschluss“ erforderlich, das heißt, der Übergang von der Krone zur natürlichen Zahnsubstanz sollte möglichst „fließend“ verlaufen und keinen sogenannten Randspalt aufweisen.
Ein guter Randschluss sorgt dafür, dass bakterielle Beläge am Kronenrand kaum Halt finden. Ansonsten könnte hier eine sogenannte Randspaltkaries entstehen, die den bestehenden Zahn weiter schädigen und die Haltbarkeit der Krone verkürzen würde. Weiterhin könnte ein zu wulstig gestalteter oder abstehender Rand zu Reizungen und Zahnfleischentzündungen führen.
Bei der Herstellung von Qualitäts-Zahnersatz gilt es also viele Aspekte zu beachten – sowohl von uns Zahnärzten als auch vom ausführenden zahntechnischen Labor.
Sie haben Fragen dazu? Wir sind gern für Sie da.
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