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Mai 2017 – Wann ist eine Wurzelbehandlung nötig?

Eine Wurzel(kanal)behandlung gehört zum Fachgebiet Endodontie. Sie wird notwendig, wenn sich das im Inneren des Zahnes liegende Zahnmark (die Pulpa oder vereinfacht „der Zahnnerv“) durch Bakterien entzündet hat oder bereits abgestorben ist. Dies äußerst sich für den Patienten meist mit Zahnschmerzen und der bekannten „dicken Backe“, kann aber auch schmerzfrei verlaufen.

Einzige Alternative: die Zahnentfernung

Die einzige Möglichkeit, die Entzündung zu beseitigen, ist eine Wurzelbehandlung. Sie bietet somit die Chance, den betroffenen Zahn doch noch erhalten zu können und hätte als einzige Alternative die Entfernung des Zahnes. Ohne Behandlung drohen also Zahnverlust und entsprechende Folgebehandlungen und -kosten für Zahnersatz.

Mit der Wurzelbehandlung soll außerdem verhindert werden, dass die Entzündung auf den umliegenden Kieferknochen übergeht und auch die Nachbarzähne in Mitleidenschaft zieht. Weiterhin könnte ein dauerhaft entzündeter Zahn als „Infektionsherd“ negative Auswirkungen auf verschiedene Organe haben.

Moderne Verfahren erhöhen die Erfolgsaussichten

Die Wurzelbehandlung ist mitunter aufwendig, denn die Wurzelkanäle eines Zahnes sind oftmals haarfein, schwer zu erkennen und zudem häufig stark verzweigt. Deshalb erfordert die Therapie neben Fachwissen und Sorgfalt eine besondere technische Ausrüstung und den Einsatz spezieller Verfahren. Auf diese Weise können die Erfolgsaussichten der Behandlung heutzutage deutlich erhöht werden.

Sie haben Fragen zur Wurzelkanalbehandlung? Wir beantworten sie Ihnen gern. Mehr über den Behandlungsablauf und spezielle Methoden erfahren Sie im Leistungsbereich unserer Website.

 

Zur nächsten Mai-News: Urlaub? Zähne kontrollieren lassen!